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Haus Dietrichs

Hang zum Holz

(Auszug aus der Presseinformation von ZimmerMeisterHaus)

Norbert Dietrichs ist Förster, hat also schon von Berufs wegen einen engen Bezug zu Holz. Als Baustoff beschäftigt es seine Phantasie „bestimmt schon seit 20 Jahren – zum einen wegen des guten Raumklimas in Holzhäusern, zum anderen, weil es sich um einen natürlichen, nachhaltigen Rohstoff handelt, der beim Nachwachsen CO2 bindet.“ Auch die Holzhausfirma seiner Wahl kennt der Bauherr schon seit langem, hat er doch bereits vor 15 Jahren an einer der ersten Bustouren teilgenommen, auf denen Blum Holzbau Interessierten die neuesten Projekte vorstellt. 2014 hat er mit der ZimmerMeisterHaus-Manufaktur gebaut und könnte jetzt zusammen mit Ehefrau Heike selbst zur Besichtigung einladen: Am Steilhang mit weitem Blick über Rheintal und Eifel gelegen, ist ihr Holzhaus im Stil der Vorarlberger Schule absolut sehenswert. 

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Glück bei der Bauplatzsuche

Das Grundstück in attraktiver Aussichtslage kann man durchaus als Gegenentwurf zum früheren Leben verstehen. Damals wohnten Heike und Norbert Dietrichs zentrumsnah in Koblenz, was in ihren Augen vor allem mit einem hohen Schallpegel verbunden war: „Tagsüber Verkehrslärm, nachts Betrunkene und Reisende mit Rollkoffern auf der Straße, Frühmorgens warmlaufende Busse im nahen Busbahnhof. Auch der Blick aus dem Fenster war alles andere als erhebend.“ Die Sehnsucht nach einem Haus auf dem Land ist also nur zu verständlich. Das gilt auch für den zweiten Wunsch an den Wohnsitz in spe: Für Heike Dietrichs sollte der Weg zu ihrer Arbeit in Bonn und Köln deutlich kürzer werden.

Das Ehepaar begab sich also auf die Suche nach geeigneten Lösungen, zunächst unspezifisch nach einem Grundstück, einem Haus oder einer Eigentumswohnung. Die Resonanz war zwar groß, „aber es war nichts dabei, das zu uns passte.“ Den Bauplatz seiner Wahl fand das Ehepaar dann eher durch Zufall. Heike Dietrichs: „Wir hatten zunächst ein anderes Grundstück im gleichen Hang besichtigt, das ich im Internet gesehen hatte. Es lag allerdings oberhalb der Straße, so dass man in den Hang hineinbauen musste.“ Beide waren sich sofort einig, dass dieses Grundstück nicht in Frage kam. „Weil uns die Gegend aber so gut gefiel, machten wir noch einen kleinen Spaziergang“, erinnert sich Norbert Dietrichs: „Dabei stießen wir eine Straße weiter oben gleich auf zwei freie Bauplätze, die uns ausgesprochen gut gefielen. Wir klingelten gleich beim Nachbarn und fragten nach den Andressen der Besitzer: Einer wollte nicht verkaufen, der andere schon. Da haben wir keine Sekunde gezögert und griffen zu.“

Im Stil der Vorarlberger Schule

Norbert und Heike Dietrichs ließen sich das Grundstück reservieren und machten sich auf die Suche nach einer Hausbaufirma. Dabei waren regionale Unternehmen bevorzugt: „Dort geht es nicht so anonym zu wie bei den großen Anbietern.“ Ein besonders gutes Gefühl hatte das Ehepaar bei der ZimmerMeisterHaus-Manufaktur Blum in Neuwied, bei der es auch schon einen Bauherrenabend besucht hatte. „Hier ist der Kontakt fast schon familiär, alle Mitarbeiter sind Holzbauer durch und durch und setzen sich voll für ihre Firma ein.“ Darüber hinaus wusste Norbert Dietrichs bereits von einigen Förster-Kollegen, dass sie sehr zufriedene Kunden von Ch. Blum Holzbau waren. Für ihn und seine Frau Gründe genug, sich für dieses Unternehmen zu entscheiden.

Zum ersten Planungstermin kam das Ehepaar bereits mit einem ganzen Bündel Ideen im Gepäck. Zusammen mit der Topographie des steilen Hangs gaben diese Ideen bereits das Planungsgerüst vor. Von außen wünschten sich Norbert und Heike Dietrichs einen Entwurf im Stil der Vorarlberger Schule: mit schlichter Linienführung, möglichst flachem Dach und einer vergrauenden Leistenschalung. Diese setzt mit ihrem angenehmen Farbton einen Gegenakzent zur kühlen Formensprache des Hauses. Die Schalung sollte auf Wunsch der Bauherrschaft aus Douglasie bestehen, „weil man dieses schöne Holz kostengünstig und aus nachhaltigem Anbau in der Region beziehen kann.“ Zur Straße hin sollte das Haus weitgehend geschlossen sein, auf der Talseite im Süden um so offener. Große Glasflächen machen hier den Blick auf Rhein und Eifel zum festen Bestandteil des Wohngeschehens, vorgelagerte Freisitze mit Überdachung sorgen für die notwendige Beschattung.

Moderne trifft Gemütlichkeit

Vom Grundriss her repräsentiert Haus Dietrichs das Prinzip „oben Wohnen – unten Schlafen“, das nicht nur den Wohnbereich in eine besonders gute Aussichtslage hebt, sondern bei einem Hanghaus auch praktische Vorteile hat. Zum einen gelangt man bei diesem Wohnkonzept eben in die Wohnräume, weshalb sich zum Beispiel auch die Wege zwischen Garage und Küche verkürzen. Großeinkäufe lassen sich so ohne großen Aufwand in der Speisekammer verstauen. Auch die Wege über die Treppe werden reduziert, weil man tagsüber in der Regel im oberen Geschoss bleibt.

Dort spielt sich das Leben in einem offenen, aber gut gegliederten Wohnensemble ab. Im Zentrum steht dabei der Essplatz, der sich im Sommer über eine Glasschiebetür nahtlos mit der überdachten Loggia verbinden lässt: ein „ganz großer Wunsch“ von Heike Dietrichs, die für die große Loggia sogar einen etwas kompakteren Essbereich in Kauf nahm. Für die Familie ist der überdachte Freisitz „ein besonderer Entspannungsort, wo man bei einem Buch, einem Glas Wein oder einfach mit dem Focus auf Unendlich zur Ruhe kommen kann.“ Die idyllische Kulisse dazu liefert der Wechsel der Jahreszeiten, da man hier „bis in den November hinein“ im Freien sitzen kann. Auch im 27 m2 großen Wohnbereich gibt der Blick ins Tal den Rahmen vor: Eine breite Sitzbank vor dem Fenster, inzwischen durch Einbauschubladen aus Holz ergänzt, dient den Bewohnern dabei als Logenplatz. Einmal mehr macht sich dabei das Wohnkonzept von Haus Dietrichs positiv bemerkbar, weil man den überwältigenden Ausblick genießen kann, ohne von außen gesehen zu werden. Ergänzt werden die beiden komfortablen Aufenthaltsbereiche durch eine große Küche und das Gäste-WC.

Eine halbgewendelte Treppe – bei Bedarf leicht mit einem Treppenlift nachzurüsten – führt hinunter in die Individualräume. Auch hier ist der Blick ins Tal allgegenwärtig, sei es im gemeinsamen Schlafraum oder in den individuellen Hobbyräumen der beiden Ehepartner. Ergänzt wird das Raumangebot durch ein komfortables Familienbad und einen Hauswirtschaftsraum, der sinnvollerweise in den Hang hinein gebaut wurde. Ein Freisitz vor den Privaträumen dient als direkte Verbindung zum Garten.

Herrschen außen Klarheit und Reduzierung vor, ist Haus Dietrichs innen lebenslustig und farbenfroh: Bunte Kissen laden zum Verweilen am Wohnzimmerfenster ein, ein gewürfelter Teppich greift ihre kräftigen Farbtöne auf. Hellgrüne Wände im Wohnbereich setzen einen weiteren kräftigen Farbakzent, im Übergang zum Esszimmer wird eine Vitrine mit Norbert Dietrichs Modellautosammlung zum Blickpunkt im Raum. Neben dem Esstisch sorgen getäferte Wände in Verbindung mit der Holzbalkendecke für Gemütlichkeit, ohne die klare Linie der Architektur zu konterkarieren. So gelang Armin Thur, der als Architekt von Blum Holzbau für die Planung des Hauses zuständig war, eine enge Synthese zwischen Modernität, Nachhaltigkeit und Natürlichkeit – einer der Grundzüge der Vorarlberger Schule

In Esszimmer, Küche, Diele und Bad liegen bunte Zementfliesen aus Vietnam. Die hatte das Ehepaar auf einer Reise in den dortigen Tempeln und Hotels gesehen und beschlossen, sie in Eigenregie nach Deutschland zu importieren. Begleitet von einem vietnamesischen Bekannten, hatten sie ihre Fliesen dann in einem Laden in Saigon anhand eines Handy-Fotos vom Grundriss ausgesucht: „Das klappte alles ganz problemlos, zuhause konnten wir via Internet die Zahl der Fliesen und die gewünschte Farbe noch einmal nachkorrigieren. Die Fliesen kamen dann per Schiff nach Hamburg und per Spedition zu uns nach Hause. Größtenteils haben wir sie selbst verlegt, nur im Bad haben wir auf die Hilfe von Profis zurückgegriffen.“

Positive Bau-Erfahrung

Im Rückblick sind Heike und Norbert Dietrichs so zufrieden mit ihrer Entscheidung für Ch. Blum Holzbau, dass sie die ZimmerMeisterHaus-Manufaktur jederzeit weiterempfehlen und auch wieder mit ihr bauen würden. Die Liste ihrer positiven Bau-Erfahrungen begann schon beim ersten Planungsgespräch im Juni 2013, dem im Juli ein erster Planentwurf folgte: „Darin hatte Armin Thur unsere Vorstellungen schon zu 95 Prozent umgesetzt.“ Es folgten kleine Änderungen, etwa die Verlängerung des mittleren Hobbyraums durch Verkleinerung des unteren Freisitzes. Die Garage wurde auf die andere Hausseite verlegt, weil die Landesbauordnung den gewünschten direkten Zugang in die Küche untersagte. Im Gegenzug bekam die Küche ein zusätzliches Fenster, durch das man beim Kochen den Eingang sieht. Beim Dach von Haus Dietrich, das laut Bebauungsplan geneigt sein musste, nutzte Armin Thur den vorgegebenen Spielraum und zauberte mit flachem Walm, Substrat und Attika ein Gründach, das in seiner Anmutung einem Flachdach nahezu gleichkommt.

Sicher einer der Gründe, weshalb die Familie die Planung ihres Eigenheims heute als „riesigen Spaß“ in Erinnerung hat. Und das gilt eigentlich für das gesamte Bauvorhaben: „Obwohl ich neben meiner Arbeit morgens und abends auf die Baustelle fuhr, lief das gesamte Projekt reibungslos und stressfrei“, erinnert sich Norbert Dietrichs. „Die Handwerker waren freundlich, sind auf unsere Wünsche eingegangen und haben auch mal was geändert, wenn es darauf ankam.“ Das galt auch für die Subunternehmer bei den Erdarbeiten und im Innenausbau, die Holzbau Blum der Baufamilie als bewährte Partner empfahl: „Die waren zum einen perfekt getaktet und standen immer bereit, wenn es für sie was zu tun gab. Zum anderen haben sie wie die Zimmerer hervorragende Arbeit abgeliefert. Schon bei den Erdarbeiten kamen die Nachbarn abends zu uns und meinten: »Das flutscht hier aber, die wissen, was sie zu tun haben.« Solch ein Kommentar ist extrem beruhigend, und er könnte als Fazit unter unserem gesamten Bauprojekt stehen: Wir hatten keine Mängel bei der Übergabe und sind mit unserem Haus auch heute rundum glücklich.“ Zu diesem Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden trug erheblich bei, dass alle am Bau beteiligten Firmen die anfangs abgesteckten Kostenrahmen perfekt eingehalten haben: „Teilweise sind sie sogar noch darunter geblieben.“

Bliebe als weiterer Punkt auf der Positivliste noch der Energiestandard des Hauses zu erwähnen, in das die Familie Ende 2014 eingezogen ist. Dank seiner hervorragend gedämmten Außenhülle und moderner Haustechnik erreicht Haus Dietrichs die Effizienzklasse A+ und erfüllt die Vorgaben an ein Effizienzhaus 55. Quasi nebenbei sorgen Holzbauweise, Dämmung und Haustechnik auch in den kalten Zeiten des Jahres, wenn die Tür zur Loggia geschlossen bleiben muss, für wohlige Wärme und ein angenehmes Raumklima.

 

 

Haus Jansen

Selbst geplant, selbst gebaut

(Auszug aus der Presseinformation von ZimmerMeisterHaus)

Als Caroline und Hendrik Jansen sich auf die Suche nach einer Hausfirma machten, hatten sie bereits detaillierte Pläne im Gepäck. Bald aber mussten sie feststellen, dass viele Hausfirmen mit einem derart hohen Anspruch an eine individuelle Planung überfordert waren, zumal sie für ihr Eigenheim einen sehr hohen Energiestandard und einen nicht ganz alltäglichen Grundriss im Auge hatten: Ihr Erdgeschoss wünschten sie sich als barrierefreie Wohnung mit großzügigen Wohnräumen und Schlaftrakt. Das Dachgeschoss sollte von der Fläche her deutlich kleiner sein und zwei Kinderzimmer, zwei Büros und ein Bad aufweisen. Erst bei der ZimmerMeisterHaus-Manufaktur Blum in Neuwied-Gladbach fanden sie einen Planer, der diese Vorstellungen in ein ansprechendes Gestaltungskonzept umsetzte.

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Das Eigenheim als Lebensziel

Hendrik Jansen ist begeisterter Heimwerker, und das war einer der Gründe, warum er ein Haus gebaut hat: „Es macht mir einfach Spaß, selbst mit Hand anzulegen und etwas Schönes zu schaffen.“ Der andere liegt in seiner frühen Kindheit: „Als ich zwei Jahre alt war, sind meine Eltern in ihr Eigenheim eingezogen. In den Jahren danach hat mir mein Vater immer wieder begeistert erzählt, wie schön es ist, einen eigenen Garten zu haben, in dem man tun und lassen zu kann, was man will. Das hat mich geprägt. Bei meiner Frau war das ganz ähnlich.“ Weil er ein Eigenheim schon immer als Ziel vor Augen hatte, begann Hendrik Jansen relativ früh, Geld zur Seite zu legen. So hatte er ein ansehnliches Eigenkapital beisammen, als er im Alter von 30 Jahren mit seinen Bauplänen Ernst machte. Ein Grundstück für sein Haus fand er im Verwandtenkreis. Das war auch gut so: „Auch in ländlichen Regionen wie bei uns ist Bauland rar, man braucht Beziehungen, um an ein Grundstück zu kommen. Wer eins hat, will es nicht verkaufen, und die Nachfrage ist hoch, zumal wir sehr verkehrsgünstig im Einzugsbereich von Neuwied und Koblenz liegen.“

Fehlte noch die passende Hausfirma, denn einen Grundriss gab es schon. Den hatten Hendrik Jansen und Ehefrau Caroline selbst gezeichnet: „Ein Jahr lang haben wir immer wieder daran gefeilt, bis er absolut unseren Vorstellungen entsprach. Auch die Außenansicht hatten wir praktisch fertig“, erinnert sich Caroline Jansen. Für die Hausfirma gab es also eigentlich nicht mehr viel zu tun, und trotzdem tat sich mancher Anbieter mit diesen Bauinteressenten schwer: „Nach einem Besuch in der Musterhausaustellung Mülheim-Kärlich sind wir mit drei der dort vertretenen Fertighausfirmen in die Vorplanung gegangen. Leider bekamen wir dabei nie eine klare Zusage, ob wir unseren Grundriss so bauen können oder nicht. Außerdem blieben mir die Musterhausberater die Antwort auf einige Fragen zur Haustechnik schuldig, obwohl mir das Thema wichtig war.“

Freie Planung ohne Abstriche

In dieser Zeit empfahl eine Kollegin von Caroline Jansen dem Ehepaar die ZimmerMeisterHaus-Manufaktur Blum Holzbau. Die war der Baufamilie sofort sympathisch, weil ihr Firmensitz gleich um die Ecke lag: „Schließlich ist es ein Vorteil, wenn man kurze Wege zur Hausfirma hat und einfach mal schnell vorbeifahren kann“, erläutert Hendrik Jansen. Noch wichtiger war für die Baufamilie die jährliche Rundfahrt der Firma Blum zu Referenzhäusern, bei der sie sich Objekte anschauen und mit ehemaligen Bauherren sprechen konnte. „Die äußerten sich durch die Bank positiv, und auf der Rückfahrt habe ich einen Termin für die Erstberatung ausgemacht.“ Als dann das Ehepaar mit Fotos, Skizzen und vielen Ideen in Gladbach erschien, sammelte die ZimmerMeisterHaus-Manufaktur den nächsten Pluspunkt: Man hat sich zusammengesetzt, Ideen ausgetauscht, und die Pläne, die wir zwei Wochen später auf dem Tisch hatten, haben uns sofort überzeugt. Da haben wir gemerkt, dass wir gut aufgehoben sind und mit der Firma Blum auf einer Wellenlänge liegen.“

Wie von der Baufamilie gewünscht, ist ihr zweigeschossiges Haus von außen modern mit Flachdach, von innen offen und großzügig. Das Erdgeschoss ist mit Elternschlafzimmer, Ankleide und Bad als voll funktionsfähige, barrierefrei Einheit ausgelegt. Denn das Ehepaar hatte zwar jung gebaut, „aber auch dann sollte man schon ans Alter denken, meistens baut man ja nur einmal im Leben “. Und da man auch in jungen Jahren nicht vor Krankheit und Unfällen gefeit ist, liegen im Obergeschoss nur die Kinderzimmer und zwei Büros.

Von der ZimmerMeisterHaus-Manufaktur kam der Vorschlag, wie man den unterschiedlichen Platzbedarf auf beiden Ebenen in den Griff bekommen konnte: „Das Obergeschoss stellten wir uns deutlich kleiner vor, und das löste die Firma Blum sehr schön mit einer umlaufenden Terrasse.“ Ein Vorschlag, der sich gut mit dem Flachdach vereinbaren ließ – andernfalls hätte man die Wohnfläche oben nur durch Dachschrägen reduzieren können.

Auch die Idee, die obere Etage mit einer Holzschalung optisch abzusetzen, stammt von der ZimmerMeisterHaus-Manufaktur, die außerdem noch einen optimalen Platz für die Treppe fand. Hier hatte die Baufamilie noch keine Lösung, die sie wirklich überzeugte. Als zusätzliches Bonbon plante die Manufaktur noch eine Lichtkuppel über dem Treppenhaus ein – „noch so eine Idee, die uns ausgesprochen gut gefiel“.

Minutiöse Abwicklung

Die Firma Blum lieferte nur den eigentlichen Holzbau, weil Familie Jansen ihre Baukosten kräftig mit Eigenleistungen senken wollte. Manche Gewerke übernahm sie dabei selbst – etwa das komplette, gemauerte Untergeschoss und die Installationsebene im Holzbau inklusive Elektro-Vorinstallation, Dämmung, Beplankung und Malerarbeiten. Manche Gewerke vergaben sie an Handwerker aus dem Verwandten- und Freundeskreis. Dazu gehörten zum Beispiel die Heizung und die Fertigstellung der Elektroinstallation. Besonderer Wohlfühlfaktor bei den Eigenleistungen: „Im Holzbau war es warm und trocken, so dass wir den Innenausbau in aller Ruhe angehen konnten.“

Angetan waren Caroline und Hendrik Jansen auch von der Qualität ihres Hauses und von der reibungslosen Koordination aller Gewerke. „Alles lief Hand in Hand, auch die Abstimmung mit unseren Eigenleistungen. Wir bekamen im Vorfeld einen Zeitplan, der dann in der Bauphase minutiös umgesetzt wurde. Das Aufstellen des Hauses dauerte gerade mal einen Tag, der Innenausbau inklusive unserer Eigenleistungen ein knappes halben Jahr bis zum Einzug.“ Mängel gab es bei der Übernahme keine. Kleine Bagatellschäden wie einen Kratzer in einer Fensterleiste hatte die ZimmerMeisterHaus-Manufaktur schon während der Bauphase in Ordnung gebracht.

Positives Fazit

Die Stimmung in Haus Jansen ist dementsprechend positiv, zumal der selbst erstellte Grundriss hält, was sich die Familie davon versprochen hat. „Zwei, drei Dinge würden wir aus heutiger Sicht ändern, so sollte zum Beispiel ein Fenster in die andere Richtung öffnen.“ Doch das sind Kleinigkeiten, die hinter den positiven Erfahrungen mit dem neuen Eigenheim aus dem Blick verschwinden. Da wäre zum Beispiel der niedrige Energieverbrauch, der einer gut gedämmten Haushülle und der modernen Haustechnik (Wärmepumpe plus Flächenkollektor, Lüftungs- und Photovoltaikanlage) zu verdanken ist. Die monatlichen Heizkosten beziffert der Hausherr bei 173 m2 Wohnfläche auf etwa 70 Euro. Im Winter schlagen dabei auch solche Wärmequellen zu Buche, mit denen man nicht unbedingt rechnen würde: „Wenn zum Beispiel ein Fest ansteht wie kürzlich der Geburtstag unserer Tochter, können wir auch im Januar am Vorabend die Heizung ausschalten.“ Auch die passiven solaren Gewinne über die großen Fensterflächen machen sich deutlich bemerkbar. Im Sommer ist es im Gegenzug ratsam, das effiziente Beschattungssystem vor den Glasflächen tagsüber zu schließen, damit so wenig Wärme wie möglich ins Haus kommt.

Unter dem Strich ist das Fazit der Baufamilie absolut positiv: „Wir würden jederzeit wieder mit Blum Holzbau bauen, hatten auch bereits zwei Mal die jährliche Rundfahrt bei uns zu Gast, bei der wir die ZimmerMeisterHaus-Manufaktur weiterempfohlen haben.“ Und was rät der Bauherr solchen Baufamilien in spe? „Ich finde einen hohen Eigenleistungsanteil nach wie vor empfehlenswert, denn man spart dabei Geld und hat später einen viel engeren Bezug zum Haus. Wer diesen Weg wählt, sollte allerdings schon einiges an handwerklicher Erfahrung haben und sich darüber im Klaren sein, dass ein Hausbau mit so vielen Eigenleistungen hin und wieder schon etwas stressig werden kann. Sinnvoll ist deshalb die Unterstützung durch einen Bauleiter, und natürlich eine Baufirma, der man absolut vertraut. Da hatten wir mit Blum Holzbau Glück, denn hier gab es eine gute Vertrauensbasis, und die Firma war absolut kompetent, und das hat viel Druck aus unseren Eigenleistungen herausgenommen.“