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Leistungen/Bauweisen

Häuser zum Aufatmen

Über Wohngesundheit und Baubiologie

Ein eigenes Heim zu schaffen, sozusagen der Nestbau für sich selbst und seine Lieben, ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Das hat sich im Laufe der Jahrtausende nicht geändert. Dahinter steckt der Wunsch nach Schutz und Geborgenheit, nach einem Ort der Ruhe und Erholung. Das Haus wird zu einer Oase der Lebensqualität. Die Erforschung der Wechselbeziehungen zwischen den Menschen und ihrer Wohnumwelt sowie das konsequente Umsetzen der daraus gewonnenen Erkenntnis – das ist Baubiologie.

Für Gesundheit und Wohlbefinden ist es nicht einerlei, wie wir wohnen. Die Verwendung natürlicher Baumaterialien, die intelligente Kombination derselben und die dem jeweiligen Zweck dienende Entscheidung für einen bestimmten Baustoff sind von herausragender Bedeutung. Eine dem Haus und seinen Bewohnern angemessene und effiziente Heizung, die richtige Wahl der Wärmeverteilung und die Nachhaltigkeit des Systems spielen ebenfalls eine sehr wichtige Rolle.

Es ist faszinierend, wie durch richtige Entscheidungen und kluge Planung Häuser entstehen, die gleichzeitig wohngesund, höchst energiesparend sowie ökologisch verträglich sind und wenig Folgekosten verursachen. Der ganzheitliche Ansatz der Baubiologie ist dabei wegweisend.

Hohe Qualitätsstandards setzt Blum Holzbau individuell um. Der primär verwendete Baustoff Holz bringt die verschiedenen Anforderungen, die an ein baubiologisches Haus gestellt werden, souverän unter einen Hut.

In Kombination mit Naturdämmstoffen (Zellulose und Holzfaser) bleibt die Haushülle diffusionsoffen und sorgt für den problemlosen Transport von Feuchtigkeit. Die Wärmedämmung ist weit besser, als es die gesetzlichen Vorgaben erfordern.

Holz als natürliche Klimaanlage

Blum Holzhaus realisiert Niedrigstenergiehäuser und Passivhäuser . Wie sehr Zellulosedämmstoffe ihren synthetischen oder mineralischen Pendants überlegen sind, zeigt sich in der Sommerhitze. Wer kennt sie nicht, diese extrem aufgeheizten Mansardenwohnungen? Mit Holzfaser gedämmte Räume hingegen bleiben durch die günstige Phasenverschiebung stets angenehm kühl. Holz als natürliche Klimaanlage!

Hohe Temperaturen an den raumseitigen Oberflächen der Außenwände verhindern unangenehme "Zugerscheinungen" durch Luftumwälzungen und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Die Raumlufttemperatur kann zwei bis drei Grad unter der in konventionellen Häusern liegen und man fühlt sich trotzdem wesentlich behaglicher. Sie atmen relativ kühle Luft und empfinden wohlige Wärme. Diese Wohnbehaglichkeit geht einher mit fünf bis sechs Prozent weniger Heizkosten je Grad Celsius, um das die Raumlufttemperatur gesenkt werden kann. Baubiologen beklagen, dass diese Zusammenhänge in keiner offiziellen Energierechnung berücksichtigt werden.

Optimale Behaglichkeit wird durch Strahlungswärme erreicht, wie sie Grundöfen und Niedertemperaturwand- oder Fußbodenheizungen abgeben. Hygroskopische Materialien regulieren die Raumluftfeuchte, indem sie Wasserdampf aufnehmen und automatisch wieder abgeben können. Zudem sollten natürliche Oberflächen (auch geölte oder gewachste) künstlichen Alternativen vorgezogen werden, um elektrostatische Aufladungen zu vermeiden. Sie erhalten die Qualität des Raumklimas.

Übrigens: Ein wohngesundes Haus ist für viele Haushalte erschwinglich. Gerne skizzieren wir Ihnen den Kostenrahmen in einem persönlichen Gespräch.